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AKTüELL

 

 

hinweis in eigener sache: kanak attak als netzwerk existiert nicht mehr. trotzdem erscheinen auf dieser seite von zeit zu zeit kommentare oder verweise zu ereignissen des tagesgeschehens.

 

 

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KA-Zombies empfehlen:

Aufruf von ArchitektInnen, StadtplanerInnen, SozialwissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und JournalistInnen für Kotti & Co

In diesem Rahmen findet auch die folgende Veranstaltung am 26.10. um 18 Uhr im Kreuzberg-Museum statt:

Mieten - Mischung - Mehrwert. Warum Kotti&Co uns alle angeht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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KA-Zombies empfehlen:

Decolorise it!

"Die Debatte um Whiteness (Weißsein) wird seit einigen Jahren auch in Deutschland rezipiert und firmiert hier zumeist unter dem Begriff Critical Whiteness. Critical Whiteness ist seit einiger Zeit ein wichtiger Bezugspunkt innerhalb der (akademischen) antirassistischen und queerpolitischen Linken, eine schier unübersehbare Zahl an Veranstaltungen, Workshops und Seminaren beschäftigt sich mit dem Konzept. Allerdings hat die Rezeption eine Richtung eingeschlagen, die die antirassistischen Politiken geradezu sabotiert. Die Ambivalenzen der vom Rassismus durchdrungenen Politiken der Identität haben die aberwitzige Gestalt einer Identitätsolympiade angenommen."

Weiterlesen...

Eine diskursive Intervention in die zeitgenössische Debatte um Critical Whiteness und POC

 

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KA-Zombies empfehlen:

Festival gegen Rassismus in Berlin am Wochenende des 17. - 19. August

Damit an diesem Tag niemand alleine zum Festival laufen muss, wurde extra eine Demo organisiert:

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen finden sich auf den Seiten von Kotti & Co  

 

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Stellungnahme zur Studie "Lebenswelt junger Muslime in Deutschland"

des Forschungsprojekts HEYMAT "Hybride Europäisch-muslimische Identitäts-Modelle" an der Humboldt-Universität zu Berlin als Pdf herunterladen...  

 

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Die schwer durchdringbare Parallelwelt der Deutschen schützt die Killer

... Gastarbeiter, Ausländer, Zuzugsstopp, Hoyerswerda, Rostock, Solingen, Mölln, Lübeck, Asylkompromiss, Roland Koch, National befreite Zonen und Abschiebelager, Fussball WM mit Integrationshintergrund, NSU, Sarrazin und Meinungsfreiheit, Kristina Schröder & Co, Rasterfahndung, Rütli, Zwangsehe, Kopftuch & Terroristen, Islamismus..., Pro Deutschland und Verfassungsschutz ...

Die Mauer des Rassismus zeigt, dass die Deutschen noch immer nicht in dieser Gesellschaft angekommen sind.

Integration is over!

Wir sind alle Schutzgelderpresser!

Die Motive können als Druckdatei herunterladen werden:

DIN A2 plakat:
als druckbares PDF
als jpg-Datei

DINA6 flyer:
Postkarte als Pdf zum Download
Postkarte Vorderseite als Bild zum Download
Postkarte Rückseite als Bild zum Download

Die Formate sind A6 und A2 mit 1mm Beschnitt (für Onlinedruckereien wie flyeralarm o.ä.)

Wenn ihr Flyer drucken wollt dann könnt ihr für die Rückseite die Datei "Postkarte_PRINT2.jpg" in das Layoutprogramm eurere Wahl laden und noch Text / Infos hinzufügen - as u like.

 

 

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Rede zur Gedenkfeier des Brandanschlages Mölln
gehalten am 23. November 2011 in Mölln von Imran Ayata

Liebe Familie Arslan, liebe Familie Yilmaz, liebe Anwesende, meine Damen und Herren,

ich weiß noch wie heute, wie mich die Nachricht von einem neuerlichen Brandanschlag, dieses Mal in Mölln, erreichte. Als ich in Frankfurt am Main davon hörte, wusste ich nicht, wo dieser Ort liegt. Zuerst dachte ich in der ehemaligen DDR, weil uns damals aus den neuen Bundesländern ständig Nachrichten von rassistische Anschlägen und Übergriffen erreichten. Es muss der 24. November 1992 gewesen sein, als ich von dem furchtbaren Verbrechen hörte und nebenbei lernte, dass Mölln in Schleswig-Holstein liegt. Noch immer denke ich zuallererst an diesen Brandanschlag, wenn mir Mölln begegnet, auch wenn ich irgendwann keine konkreten Bilder mehr von diesem Anschlag vor Augen hatte, welche aber durch die heutige Veranstaltung wieder in Erinnerung gerufen wurden. Aber auch ohne diese Bilder werde ich Mölln ohne Ihr Schicksal, liebe Familie Arslan und liebe Familie Yilmaz, nicht denken können.

Mölln markiert eine wichtige Zäsur. Denn spätestens nach dem feigen und menschenverachtenden Anschlag musste es den meisten in Almanya klar gewesen sein, dass wir es nicht mit einem regional eingrenzbaren, temporären Auswuchs zu tun haben, sondern einer gesellschaftlichen Gefahr begegnen müssen, die uns alle betrifft. Ich meine damit Rassismus in seiner ganzen Bandbreite - von rassistischen Morden über institutionelle Diskriminierung und Ausgrenzung zu alltäglichen Diffamierungen, die Menschen hier erleben, weil sie nicht Deutsche sind oder für solche gehalten werden, selbst wenn sie längst die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben oder hier geboren sind.

Ihr Schicksal und mein Werdegang sind miteinander verknüpft, und das, obwohl wir uns bis heute gar nicht kannten. Denn es waren die Brandanschläge von Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Solingen und eben auch Mölln, die mich und meine Generation so sehr prägten. Sie ließen in uns nicht nur Trauer und Wut aufkommen, sondern waren Warnung und Aufforderung zugleich, eine neue Sprache zu finden, just als viele der Sprachlosigkeit das Wort redeten, als nach der Wiedervereinigung Häuser in Deutschland brannten. Wegen dieser Anschläge in Mölln und anderswo verbannten wir Begriffe wie Ausländer- oder Fremdenfeindlichkeit aus unserem Sprachgebrauch. Was in Almanya passierte, bedurfte neuer Begriffe - zum Beispiel eines Begriffes wie Rassismus. Vor allem erforderte es eine neue Haltung, die sich rassistischen Debatten und Handlungen in der Gesellschaft stellte.

So gründeten sich im Laufe der 90er Jahre neue Initiativen und Gruppen, die selbstbewusst und mutig sich nicht nur in die politischen Debatten einbrachten, sondern intervenierten, Forderungen artikulierten, die zuvor nicht geäußert worden waren.

Ich selbst war mit vielen anderen bei Kanak Attak aktiv, eine Organisation, die so mutig war, vieles in Frage zu stellen, was uns in Schulheft geschrieben worden war. Wir formulierten neue Positionen und erzählten die Geschichte der Migration aus der Perspektive der sozialen und anti-rassitischen Kämpfe.

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Stellungnahme "Demokratie statt Integration"

Die Bundesbank ist Thilo Sarrazin los. Damit ist die Geschichte aber längst nicht vorbei. Denn beunruhigend sind nicht allein die populistischen Thesen dieses Bankiers, beunruhigend ist vielmehr die Plausibilität, die seinen Ausführungen zugestanden wird. Eine erstaunliche Anzahl von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und MeinungsmacherInnen sind sich einig: Der Sarrazin'sche Biologismus hat zwar in Deutschland einen besonderen Hautgout, im Kern aber habe der Mann doch Recht. Nicht wenige feiern den ehemaligen Finanzsenator Berlins als Tabubrecher mit visionärem Blick für Deutschlands Zukunft. Wir fragen: welches Tabu? Die Skandalisierung der Migration gehört zum Standardrepertoire in Deutschland. Es ist sinnlos, den infamen Behauptungen von Sarrazin et al. wissenschaftliche Fakten entgegenstellen zu wollen, um zu beweisen, was MigrantInnen "wirklich" tun oder lassen.

Man kann diese Debatte nicht versachlichen, denn nichts an ihr ist richtig. Wir akzeptieren schlicht keine Haltung, die gesellschaftliche Verhältnisse nach Kosten-Nutzen-Erwägungen durchrechnet und Arme und MigrantInnen zur Ausschusspopulation erklärt. Dies geschieht im Kontext einer globalen Wirtschaftskrise, von der nur allzu klar ist, wer ihre Folgen tragen soll.

Wir wollen das Offensichtliche klar stellen. Wir leben in einer Einwanderungsgesellschaft...

weiterlesen und online unterzeichnen unter demokratie-statt-integration

Eine Initiative des Netzwerks Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung

Die Stellungsnahme kann auf deutsch und auf english als pdf heruntergeladen werden.  

 

 

 

 

 

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: was vor kurzem aktÜell war: